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 Betreff des Beitrags: Der authentische Mensch
#1BeitragVerfasst: 11. Dez 2011, 13:38 
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Manchmal, wenn ich den Versuch wage, über eine Thematik zu kommunizieren, da fällt es mir doch auf, dass es sehr schwierig werden kann. Zum Beispiel der authentische Mensch. Ich bekomme da das Gefühl, als würde ich mit Menschen kommunizieren, die nicht authentisch sind und deshalb in abneigender Weise das Gegenteil für wahr und tatsächlich bemeinen. Ist es eine Flucht, ist es Angst oder ist es ein fehlender Sinnblick, der den Weg versperrt, über diese Thematik ehrlich zu diskutieren? Wenn es um Beispiele geht, werden Grundlagen verleugnet, so als wäre es ein Zwang, dass nur eine Ansicht die Richtige wäre, nämlich die, der geschützten Maskerade.

Ist jeder Mensch wirklich stets sich selbst? Gibt es keine authentischen Menschen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#2BeitragVerfasst: 11. Dez 2011, 13:47 
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Wolfspatin
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... ich denke, wir werden schon von der Umwelt geprägt und dadurch zu Verhaltensweisen oder Denkweisen gezogen, die wir zuvor vielleicht nicht in uns getragen haben....

.... ich sehe allerdings das Authentische darin, dass man eben in jeder Situation aus sich selber heraus handelt - also eine Kongruenz vorhanden ist, die eben zwar Einflüsse auf unsere Denk-u. Verhaltensprozesse hat, sie aber nicht völlig beeinflusst .... und man immer sich selber einbringt - ich gehe sogar so weit zu sagen, dass es da im Laufe der Zeit so etwas wie regelmäßige Verhaltensabläufe geben kann .... also die Beobachtung der Weisen über einen längeren Zeitraum - zusammengefasst und in weiteren Verhaltens-u. Denkweisen wieder erkannt - und als authentisch empfunden ....

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#3BeitragVerfasst: 13. Dez 2011, 07:33 
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Chaosfalke
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Authentisch ist für auf jedem Fall, ein Kind im Sandkasten, das einen Sandkuchen macht und den Vater fragt, es dies toll ist und er vielleicht probieren mag ^^ Wieso? Das Kind meint es ernst!

Viele die meinen authentisch zu sind, da schließe ich mich ein, laufen jemandem nach oder haben seine Meinung von jemandem prägen lassen, der dies genau so früher mal tat. Erst wenn eigene Gedanken daraus geboren werden, aus eigenem Antrieb und eigener Motivation, dann ist jemand für mich authentisch... :) Selbst wenn es diese Gedanken schon mal gab, aber vorher nicht bekannt als "Lösungsweg", dann ist jemand für mich authentisch.

Der Unterschied aus konvergentem und divergentem Denken. Aus bekannten Lösungswegen diesen Nachlaufen oder eine ganz neue unbekannte Lösung suchen und finden. Selbst wenn diese falsch sein sollte oder anderen schon bekannt, ist dies ein großer Aspekt von Autentität...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#4BeitragVerfasst: 14. Dez 2011, 18:34 
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Ist es ein kleines Lächeln? :Sonne:

Komme von einem schwerwiegenden Termin, der mich etwas ins gedankliche Rotieren brachte....

Zum Text: Ja, das ist doch mal eine authentische Antwort zum Thema. Die Frage allerdings steht noch immer, was es so schwer macht, über ein authentisches Thema zu kommunizieren......

Mmmmmm......können nur authentisch Gewillte über dieses Thema frei sprechen, egal wie authentisch sie jetzt wirklich sind?

Oder gibt es eine bestimmte Bedeutung, weshalb es mit so vielen nicht möglich scheint?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#5BeitragVerfasst: 14. Dez 2011, 20:49 
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Chaosfalke
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Es hilft in meinem Augen nicht der Wille zur Athentität alleine. Denn viele haben Angst dies nicht zu sein und es aufgezeigt zu bekommen. So wie wir im anderen Threat meinten, dass ein erleuchteter Mensch nicht mehr sagen bräuchte oder sagen würde, dass er/sie erleuchtet ist, so würde ein authentischer Mensch auch selber nicht reiten.

Eine FRage die ich habe: Sprechen über authentische Themen oder die Thematik Authentität?

Also um wirklich authentisch zu sein und über THematiken zu sprechen, so ist meiner Meinung nach, es notwendig sich selber erstmal so anzunehmen, wie man ist und Frieden mit sich selber zu schließen um diesen bei jeder THematik rüberzu bringen. Auch Frieden mit anderen und der Welt. Viele meinen authentisch sein mit Individualität gleichzusetzen, was aber, so denke ich, nicht ist.

Die ein und die selbe Antwort kann bei zwei verschiedenen Leuten ja authentisch und nicht authentisch sein. Wieder drauf ansprechend, stehe ich hinter dem was ich sage oder nicht. Meine ich wirklich das, was ich aussage? Ich meine nun nicht Ironie, Sarkasmus oder Zynismus. Denn selbst dies kann authentisch sein. Wenn jemand so ist, wie derjenige ist.

Authentität ist für, wenn jemand so ist, wie er/sie ist und sich nicht verstellt und genauso dies so rüberbringt, bei Thematiken. Egal welche Art Thematik. Ob nun "negativ" oder "positiv". Viele wollen ja Rücksicht nehmen auf andere oder stecken sich selber zurück um zu gefallen. Oder haben Angst davor falsch beurteilt zu werden. Aber wenn man diese Angst sagt und dann die ANtwort gibt, die man geben würde, ist das wieder authentisch.

Also jede Art von Authentität hat in meinen Augen was von Ehrlichkeit zu tun. Zu sich selber, aber auch zum Gesprächspartner. Auch zur Thematik und somit auch, im Gespräch. Es gibt Menschen, die wollen sich keine Blöße geben, wenn sie etwas nicht wissen und tun dann allwissend.

All dies Unauthentische bemerkt der Gesprächspartner bestimmt irgendwie und stößt am Ende ab...

Selbst ein schiefes, aufgelegtes Lächeln kann authentischer sein, als ein unechtes, schönes Lächeln...

Authentisch muss nicht mal die Wahrheit in meinen Augen sein, denn was ist verlkehrt daran auch mal falsch zu liegen? Aber auf jeden Fall, Echtheit, Natürlichkeit...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#6BeitragVerfasst: 14. Dez 2011, 21:32 
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Wolfspatin
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... und kongruent - dann stimmt es so im Großen und Ganzen !

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#7BeitragVerfasst: 14. Dez 2011, 21:43 
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Nashoba hat geschrieben:
... und kongruent - dann stimmt es so im Großen und Ganzen !


Naja, aber dann stimmt es aber nicht mehr mit dem Satz von Ironie, Sarkasmus und Synismus, was ich auch als authentisch ansehe, wenn die Aussage hinter dem gesagten ehrlich, echt und ernsthaft gemeint ist und so ausgedrückt ist, dass diese Aussage eindeutig ist und denjenige das zulässt, was er/sie ist. Also ein sehr ironischer Mensch ist in meinen Augen authentischer, wenn er seine Aussagen seinem Wesen entsprechen, als jemand, der mit seiner KÖrpersprache und seinem Gesagten was ganz Bestimmtest sagen, aber nicht so meinen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#8BeitragVerfasst: 14. Dez 2011, 23:06 
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Wolfspatin
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Erai hat geschrieben:
Nashoba hat geschrieben:
... und kongruent - dann stimmt es so im Großen und Ganzen !


Naja, aber dann stimmt es aber nicht mehr mit dem Satz von Ironie, Sarkasmus und Synismus, was ich auch als authentisch ansehe, wenn die Aussage hinter dem gesagten ehrlich, echt und ernsthaft gemeint ist und so ausgedrückt ist, dass diese Aussage eindeutig ist und denjenige das zulässt, was er/sie ist. Also ein sehr ironischer Mensch ist in meinen Augen authentischer, wenn er seine Aussagen seinem Wesen entsprechen, als jemand, der mit seiner KÖrpersprache und seinem Gesagten was ganz Bestimmtest sagen, aber nicht so meinen...



... passt schon, denn im Grunde meint Kongruenz, dass das Gesagte mit dem Getanen und dieses mit dem Inneren überein stimmt ... egal ob sarkastisch, ironisch u.s.w. ... ein ironischer Mensch ist doch nicht nur den Worten nach ironisch, denn es kommt doch vom Inneren .... Ausnahmen gibt es immer und überall, meinen aber nicht den "Normal"-Fall ....

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#9BeitragVerfasst: 15. Dez 2011, 00:23 
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Chaosfalke
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Ok ^^ Ich habe nur daran gedacht, dass Kongruenz heißt, dass das nonverbale mit dem verbalen übereinstimmt...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der authentische Mensch
#10BeitragVerfasst: 3. Nov 2012, 15:25 
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Erai hat geschrieben:
Ok ^^ Ich habe nur daran gedacht, dass Kongruenz heißt, dass das nonverbale mit dem verbalen übereinstimmt...



Stimmt es denn überein? Ich kann selbst in mir erkennen, dass beides sich nicht oft die Waage hält, wenn ich zum Beispiel nonverbal viel traurig bin und verbal nur sehr wenig zeige. Oder ich denke nonverbal einen halben Roman und sage verbal nur einen Satz, manchmal auch umgekehrt.

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