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(Ein Spiel ist dazu da, um Spaß zu haben oder sich abzulenken und nicht, um sich ärgern zu müssen.)



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 Betreff des Beitrags: Satz für Satz
#1BeitragVerfasst: 30. Nov 2011, 19:16 
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... und eine spannende lehrreiche unterhaltsame Geschichte kann entstehen:

Der Tag bricht an und der durch die Nacht gehende kleine Quirin - frierend und klamm - sieht in der Ferne ein kleines Dorf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#2BeitragVerfasst: 30. Nov 2011, 21:05 
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Der Tag bricht an und der durch die Nacht gehende kleine Quirin - frierend und klamm - sieht in der Ferne ein kleines Dorf.

Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#3BeitragVerfasst: 30. Nov 2011, 21:18 
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Der Tag bricht an und der durch die Nacht gehende kleine Quirin - frierend und klamm - sieht in der Ferne ein kleines Dorf.

Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

Er blickte sich um - rings herum nichts als Felder und Straße - keine Chance, sich irgendwo unter zu stellen - also wird er versuchen, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen - schafft er es nicht, dann wird er eben noch mehr frieren und statt klamm wahrscheinlich nass sein - aber es gibt halt keinen Weg zurück für ihn.

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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#4BeitragVerfasst: 30. Nov 2011, 21:42 
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Der Tag bricht an und der durch die Nacht gehende kleine Quirin - frierend und klamm - sieht in der Ferne ein kleines Dorf.

Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

Er blickte sich um - rings herum nichts als Felder und Straße - keine Chance, sich irgendwo unter zu stellen - also wird er versuchen, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen - schafft er es nicht, dann wird er eben noch mehr frieren und statt klamm wahrscheinlich nass sein - aber es gibt halt keinen Weg zurück für ihn.


Mit Mut im Herzen marschierte Quirin weiter. Seine Beine schleppten die müden Füße nur mühsam voran. Als auch noch der Nieselregen einsetzte, zog Quirin sich bis auf seine Unterhose aus und bastelte aus seiner Kleidung und den Pflanzen von Bäumen und Sträuchern eine Art Regenschutz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#5BeitragVerfasst: 30. Nov 2011, 21:47 
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Der Tag bricht an und der durch die Nacht gehende kleine Quirin - frierend und klamm - sieht in der Ferne ein kleines Dorf.

Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

Er blickte sich um - rings herum nichts als Felder und Straße - keine Chance, sich irgendwo unter zu stellen - also wird er versuchen, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen - schafft er es nicht, dann wird er eben noch mehr frieren und statt klamm wahrscheinlich nass sein - aber es gibt halt keinen Weg zurück für ihn.

Mit Mut im Herzen marschierte Quirin weiter. Seine Beine schleppten die müden Füße nur mühsam voran. Als auch noch der Nieselregen einsetzte, zog Quirin sich bis auf seine Unterhose aus und bastelte aus seiner Kleidung und den Pflanzen von Bäumen und Sträuchern eine Art Regenschutz.

Jetzt huschte doch ein kleines Lächeln über sein Gesicht, denn er besitzt schon eine große Portion an Situationskomik und ist sich bewusst, dass er aus der Ferne wie ein wandelnder Müllhaufen aussieht - so konnte er natürlich nicht ins Dorf marschieren - sein Blick ging nach oben mit Sicht auf den Himmel ....

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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#6BeitragVerfasst: 2. Dez 2011, 01:53 
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Der Tag bricht an und der durch die Nacht gehende kleine Quirin - frierend und klamm - sieht in der Ferne ein kleines Dorf.

Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

Er blickte sich um - rings herum nichts als Felder und Straße - keine Chance, sich irgendwo unter zu stellen - also wird er versuchen, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen - schafft er es nicht, dann wird er eben noch mehr frieren und statt klamm wahrscheinlich nass sein - aber es gibt halt keinen Weg zurück für ihn.

Mit Mut im Herzen marschierte Quirin weiter. Seine Beine schleppten die müden Füße nur mühsam voran. Als auch noch der Nieselregen einsetzte, zog Quirin sich bis auf seine Unterhose aus und bastelte aus seiner Kleidung und den Pflanzen von Bäumen und Sträuchern eine Art Regenschutz.

Jetzt huschte doch ein kleines Lächeln über sein Gesicht, denn er besitzt schon eine große Portion an Situationskomik und ist sich bewusst, dass er aus der Ferne wie ein wandelnder Müllhaufen aussieht - so konnte er natürlich nicht ins Dorf marschieren - sein Blick ging nach oben mit Sicht auf den Himmel ....


Es waren Wildgänse, die er dort erblickte. Und weil er schon seit frühester Kindheit die Sprache mancher Tiere verstand und jene auch die Seine, wusste er plötzlich, dass eine kleine Rettung bevorstand, denn es waren nicht wenige Wildgänse, welche sich über ihm formiert hatten sondern ein ganzer Schwarm. Und diese setzten nun an, ihren Flug langsam über Quirin in die Tiefe gleiten zu lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#7BeitragVerfasst: 2. Dez 2011, 02:03 
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Der Tag bricht an und der durch die Nacht gehende kleine Quirin - frierend und klamm - sieht in der Ferne ein kleines Dorf.

Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

Er blickte sich um - rings herum nichts als Felder und Straße - keine Chance, sich irgendwo unter zu stellen - also wird er versuchen, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen - schafft er es nicht, dann wird er eben noch mehr frieren und statt klamm wahrscheinlich nass sein - aber es gibt halt keinen Weg zurück für ihn.

Mit Mut im Herzen marschierte Quirin weiter. Seine Beine schleppten die müden Füße nur mühsam voran. Als auch noch der Nieselregen einsetzte, zog Quirin sich bis auf seine Unterhose aus und bastelte aus seiner Kleidung und den Pflanzen von Bäumen und Sträuchern eine Art Regenschutz.

Jetzt huschte doch ein kleines Lächeln über sein Gesicht, denn er besitzt schon eine große Portion an Situationskomik und ist sich bewusst, dass er aus der Ferne wie ein wandelnder Müllhaufen aussieht - so konnte er natürlich nicht ins Dorf marschieren - sein Blick ging nach oben mit Sicht auf den Himmel ....

Es waren Wildgänse, die er dort erblickte. Und weil er schon seit frühester Kindheit die Sprache mancher Tiere verstand und jene auch die Seine, wusste er plötzlich, dass eine kleine Rettung bevorstand, denn es waren nicht wenige Wildgänse, welche sich über ihm formiert hatten sondern ein ganzer Schwarm. Und diese setzten nun an, ihren Flug langsam über Quirin in die Tiefe gleiten zu lassen.

"Und wieder eine Bestätigung für die Richtigkeit meines Handelns" dachte er - nachdem er so viele schlechte Erfahrung mit sehr gewaltbereiten Menschen gemacht hatte, hat er sich von ihnen abgewandt und ist auf die Tiere zugegangen - sie haben ihn - im Gegensatz zu den Menschen - niemals enttäuscht, sondern sie haben ihn in Freundschaft und Liebe aufgenommen - Liebe, ein Wort deren Bedeutung ihm immer noch nicht klar geworden ist - hat er sie doch niemals erlebt oder sehen dürfen - außer, wenn er bei Rika - einer Bordered-Collie-Hündin - Unterschlupf gefunden hat, wenn er die Schmerzen der Schläge und der Demütigungen nicht mehr ausgehalten hat - und sie ihn mit ihren vorderen Beinen liegend umarmte und ihn mit einem Blick des tiefsten Verständnisses anschaute - da bekam eine eine vage Ahnung, was unter Liebe denn fallen könnte ....

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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#8BeitragVerfasst: 4. Dez 2011, 21:03 
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Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

Er blickte sich um - rings herum nichts als Felder und Straße - keine Chance, sich irgendwo unter zu stellen - also wird er versuchen, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen - schafft er es nicht, dann wird er eben noch mehr frieren und statt klamm wahrscheinlich nass sein - aber es gibt halt keinen Weg zurück für ihn.

Mit Mut im Herzen marschierte Quirin weiter. Seine Beine schleppten die müden Füße nur mühsam voran. Als auch noch der Nieselregen einsetzte, zog Quirin sich bis auf seine Unterhose aus und bastelte aus seiner Kleidung und den Pflanzen von Bäumen und Sträuchern eine Art Regenschutz.

Jetzt huschte doch ein kleines Lächeln über sein Gesicht, denn er besitzt schon eine große Portion an Situationskomik und ist sich bewusst, dass er aus der Ferne wie ein wandelnder Müllhaufen aussieht - so konnte er natürlich nicht ins Dorf marschieren - sein Blick ging nach oben mit Sicht auf den Himmel ....

Es waren Wildgänse, die er dort erblickte. Und weil er schon seit frühester Kindheit die Sprache mancher Tiere verstand und jene auch die Seine, wusste er plötzlich, dass eine kleine Rettung bevorstand, denn es waren nicht wenige Wildgänse, welche sich über ihm formiert hatten sondern ein ganzer Schwarm. Und diese setzten nun an, ihren Flug langsam über Quirin in die Tiefe gleiten zu lassen.

"Und wieder eine Bestätigung für die Richtigkeit meines Handelns" dachte er - nachdem er so viele schlechte Erfahrung mit sehr gewaltbereiten Menschen gemacht hatte, hat er sich von ihnen abgewandt und ist auf die Tiere zugegangen - sie haben ihn - im Gegensatz zu den Menschen - niemals enttäuscht, sondern sie haben ihn in Freundschaft und Liebe aufgenommen - Liebe, ein Wort deren Bedeutung ihm immer noch nicht klar geworden ist - hat er sie doch niemals erlebt oder sehen dürfen - außer, wenn er bei Rika - einer Border-Collie-Hündin - Unterschlupf gefunden hat, wenn er die Schmerzen der Schläge und der Demütigungen nicht mehr ausgehalten hat - und sie ihn mit ihren vorderen Beinen liegend umarmte und ihn mit einem Blick des tiefsten Verständnisses anschaute - da bekam eine eine vage Ahnung, was unter Liebe denn fallen könnte ....

Und nun ist er auf der Suche nach einem richtigen Zuhause - ein Ort, wo man ihn gerne hat, wo er aufgenommen wird als Teil einer Familie - wo er Liebe bekommen kann und auch Liebe geben kann - wo man ihn so nimmt wie er ist .... so wie er die Menschen auch nicht ändern möchte ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#9BeitragVerfasst: 4. Dez 2011, 23:39 
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Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

Er blickte sich um - rings herum nichts als Felder und Straße - keine Chance, sich irgendwo unter zu stellen - also wird er versuchen, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen - schafft er es nicht, dann wird er eben noch mehr frieren und statt klamm wahrscheinlich nass sein - aber es gibt halt keinen Weg zurück für ihn.

Mit Mut im Herzen marschierte Quirin weiter. Seine Beine schleppten die müden Füße nur mühsam voran. Als auch noch der Nieselregen einsetzte, zog Quirin sich bis auf seine Unterhose aus und bastelte aus seiner Kleidung und den Pflanzen von Bäumen und Sträuchern eine Art Regenschutz.

Jetzt huschte doch ein kleines Lächeln über sein Gesicht, denn er besitzt schon eine große Portion an Situationskomik und ist sich bewusst, dass er aus der Ferne wie ein wandelnder Müllhaufen aussieht - so konnte er natürlich nicht ins Dorf marschieren - sein Blick ging nach oben mit Sicht auf den Himmel ....

Es waren Wildgänse, die er dort erblickte. Und weil er schon seit frühester Kindheit die Sprache mancher Tiere verstand und jene auch die Seine, wusste er plötzlich, dass eine kleine Rettung bevorstand, denn es waren nicht wenige Wildgänse, welche sich über ihm formiert hatten sondern ein ganzer Schwarm. Und diese setzten nun an, ihren Flug langsam über Quirin in die Tiefe gleiten zu lassen.

"Und wieder eine Bestätigung für die Richtigkeit meines Handelns" dachte er - nachdem er so viele schlechte Erfahrung mit sehr gewaltbereiten Menschen gemacht hatte, hat er sich von ihnen abgewandt und ist auf die Tiere zugegangen - sie haben ihn - im Gegensatz zu den Menschen - niemals enttäuscht, sondern sie haben ihn in Freundschaft und Liebe aufgenommen - Liebe, ein Wort deren Bedeutung ihm immer noch nicht klar geworden ist - hat er sie doch niemals erlebt oder sehen dürfen - außer, wenn er bei Rika - einer Border-Collie-Hündin - Unterschlupf gefunden hat, wenn er die Schmerzen der Schläge und der Demütigungen nicht mehr ausgehalten hat - und sie ihn mit ihren vorderen Beinen liegend umarmte und ihn mit einem Blick des tiefsten Verständnisses anschaute - da bekam eine eine vage Ahnung, was unter Liebe denn fallen könnte ....

Und nun ist er auf der Suche nach einem richtigen Zuhause - ein Ort, wo man ihn gerne hat, wo er aufgenommen wird als Teil einer Familie - wo er Liebe bekommen kann und auch Liebe geben kann - wo man ihn so nimmt wie er ist .... so wie er die Menschen auch nicht ändern möchte ...

Seine Suche hat ihn schon weit durchs Land geführt - und an den meisten Tagen ist er auch sehr zuversichtlich, diese Familie eines Tages zu finden - er stellt sich vor, wie da eine Familie auf ihn wartet und ihm die Türe öffnet, wenn er davor steht .... an wenigen anderen Tagen ist er dagegen sehr mutlos - zu lange läuft er nun durch das Land und zu viele Menschen verhielten sich ihm gegenüber sehr grausam und zeigten so auf ihre Art, daß er nirgendwo erwünscht ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Satz für Satz
#10BeitragVerfasst: 9. Dez 2011, 18:58 
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Er freut sich selig, endlich bald eine Rast machen zu können, doch beschleicht ihn auch eine rege Beklommenheit, denn düsterer Nebel zieht auf und Quirin fragt sich, ob er den Weg zum Dorf noch vor dem Vollnebel erreichen kann.

Er blickte sich um - rings herum nichts als Felder und Straße - keine Chance, sich irgendwo unter zu stellen - also wird er versuchen, das Dorf noch rechtzeitig zu erreichen - schafft er es nicht, dann wird er eben noch mehr frieren und statt klamm wahrscheinlich nass sein - aber es gibt halt keinen Weg zurück für ihn.

Mit Mut im Herzen marschierte Quirin weiter. Seine Beine schleppten die müden Füße nur mühsam voran. Als auch noch der Nieselregen einsetzte, zog Quirin sich bis auf seine Unterhose aus und bastelte aus seiner Kleidung und den Pflanzen von Bäumen und Sträuchern eine Art Regenschutz.

Jetzt huschte doch ein kleines Lächeln über sein Gesicht, denn er besitzt schon eine große Portion an Situationskomik und ist sich bewusst, dass er aus der Ferne wie ein wandelnder Müllhaufen aussieht - so konnte er natürlich nicht ins Dorf marschieren - sein Blick ging nach oben mit Sicht auf den Himmel ....

Es waren Wildgänse, die er dort erblickte. Und weil er schon seit frühester Kindheit die Sprache mancher Tiere verstand und jene auch die Seine, wusste er plötzlich, dass eine kleine Rettung bevorstand, denn es waren nicht wenige Wildgänse, welche sich über ihm formiert hatten sondern ein ganzer Schwarm. Und diese setzten nun an, ihren Flug langsam über Quirin in die Tiefe gleiten zu lassen.

"Und wieder eine Bestätigung für die Richtigkeit meines Handelns" dachte er - nachdem er so viele schlechte Erfahrung mit sehr gewaltbereiten Menschen gemacht hatte, hat er sich von ihnen abgewandt und ist auf die Tiere zugegangen - sie haben ihn - im Gegensatz zu den Menschen - niemals enttäuscht, sondern sie haben ihn in Freundschaft und Liebe aufgenommen - Liebe, ein Wort deren Bedeutung ihm immer noch nicht klar geworden ist - hat er sie doch niemals erlebt oder sehen dürfen - außer, wenn er bei Rika - einer Border-Collie-Hündin - Unterschlupf gefunden hat, wenn er die Schmerzen der Schläge und der Demütigungen nicht mehr ausgehalten hat - und sie ihn mit ihren vorderen Beinen liegend umarmte und ihn mit einem Blick des tiefsten Verständnisses anschaute - da bekam eine eine vage Ahnung, was unter Liebe denn fallen könnte ....

Und nun ist er auf der Suche nach einem richtigen Zuhause - ein Ort, wo man ihn gerne hat, wo er aufgenommen wird als Teil einer Familie - wo er Liebe bekommen kann und auch Liebe geben kann - wo man ihn so nimmt wie er ist .... so wie er die Menschen auch nicht ändern möchte ...

Seine Suche hat ihn schon weit durchs Land geführt - und an den meisten Tagen ist er auch sehr zuversichtlich, diese Familie eines Tages zu finden - er stellt sich vor, wie da eine Familie auf ihn wartet und ihm die Türe öffnet, wenn er davor steht .... an wenigen anderen Tagen ist er dagegen sehr mutlos - zu lange läuft er nun durch das Land und zu viele Menschen verhielten sich ihm gegenüber sehr grausam und zeigten so auf ihre Art, daß er nirgendwo erwünscht ist.

Jetzt gilt es erst einmal, sich einen Platz für die Nacht zu suchen .... manchmal findet er einen Stall, oder aber einen Geräteschuppen, eine Gartenlaube - ja selbst auf dem Friedhof hat er schon übernachtet. Sie wollten ihn schon mal in ein Heim stecken .... er war dort eine ganze Woche, aber die "Zieheltern" dort waren - ebenso wie sein Vater - mit einer gewaltigen Brutalität versehen - "Wir werden Dich brechen, und dann läufst Du in der Spur" - diesen Satz hört er sogar manchmal jetzt noch im Traum .... ja das Brechen - kein Essen und Schläge ohne Ende - immer wieder mußte er sich komplett ausziehen, und dann waren er und sie da - er schlug - mal mit der Hand, dann mit einer Peitsche, dann wieder mit einem Kochlöffel - es waren stets neue Werkzeuge da - er hat jetzt noch das Schnaufen von ihm im Ohr - und ihren - fast triumpfierenden Blick, der dabei auf ihm ruhte - den sieht er auch noch immer ...

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